10. April2017

Die Schraubenfabrik W.Rüggeberg GmbH beteiligt sich an der Aktion "Ökoprofit".

Durch höhere Effizienz die Betriebskosten senken.

Breckerfeld. Die „Schraubenfabrik W. Rüggeberg GmbH“, Schützenstr. 16 im Breckerfelder Gewerbegebiet, beteiligte sich 2016 als eine von zehn Firmen an der Aktion „Ökoprofit“ des Netzwerks „Energie-Effizienz-Region EN“ der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, der Stadtwerke Witten und der AVU Gevelsberg. Ziel von „Ökoprofit“ ist es, durch höhere Effizienz die Betriebskosten von Firmen zu senken und gleichzeitig der Umwelt Kohlendioxid zu ersparen.

In den Umweltschutz investiert. Ende März gab Projektleiter Dr. Dirk Drenk in der Zimmerei Lüddecke in Wetter (Ruhr) die Einsparer- gebnisse des Jahres 2016 bekannt. Neben den Vertretern der Unternehmen nahmen Landrat Olaf Schade und Vertreter der Städte an der Veranstaltung teil. Die Firma Rüggeberg wurde von Chefin Marlies Melmendier-Rüggeberg und Geschäftsführer Dirk Kalthaus und die Stadt durch Bürgermeister Dahlhaus und Kämmerin und Wirtschaftsförderin Sandra Evers vertreten. Dr. Drenk: „Mithilfe von Workshops und Einzelberatungen wurden betriebsspezifische Einsparungen erreicht.“ Die Investitionskosten bezifferte er mit 530 000 Euro, denen bereits im 1. Jahr 170 000 Euro an Einsparungen gegenüberstanden.

Unsere Zeitung sprach mit Geschäftsführer Dirk Kalthaus von der Schraubenfabrik W. Rüggeberg. Dabei wies er darauf hin, dass seine Firma bereits seit Jahren in den Umweltschutz investiert: „Seit 2013 wird Regenwasser für die Schraubenwaschanalge genutzt und durch eine neue Dämmung die Heizkosten der Verwaltungsbereiche reduziert. Im Jahr 2015 folgte für rund 40 000 Euro die Umstellung der Beleuchtung in der Fertigung auf LED- Leuchten.“

Im aktuellen „Ökoprofit-Verfahren“ folgten als wichtigste Neuerun- gen: Installation frequenzgesteuerter neuer Kompressoren (75 000 Euro), neue Hardware zur Optimierung der Kompressorensteuerung (5000 Euro), ein besseres Abschalt- mangement in der Fertigung für Licht, Druckluft, Absaugung und Heizung (5000 Euro) und fünf kleinere Maßnahmen.

Die aktuellen Gesamtinvestitionen bezifferte er mit gut 87 000 Euro, die jährlichen Einsparungen insgesamt mit mehr als 20 000 Euro. Dirk Kalthaus kommentierte die Investitionen in Umweltschutz für seine Firma so: „Unternehmerische Erfolge werden durch strategische Investitionen in Energie einsparende Maßnahmen langfristig unterstützt. Investitionen schaffen zusätzlich positive Effekte auf das Arbeitsumfeld und steigern die Produktivität.“ Dankbar zeige sich die Belegschaft gegenüber der Unternehmerin Marlies Malmendier-Rüggeberg, weil die Steigerung der Effizienz ihre Arbeitsplätze sichere.

(Zum Zeitungsbericht)

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