19. April 2016

Schraubenfabrik W. Rüggeberg GmbH

Rüggeberg will in Umweltschutz investieren und Kosten senken

Ein Bericht der Westfalenpost

 

Breckerfeld. „Hightech im Kleinformat – Schrauben der Marke WR“: Unter diesem Slogan wirbt die Schraubenfabrik W. Rüggeberg im Gewerbegebiet der Hansestadt für ihre in Millionenzahlen hergestellten Produkte. Erstellt werden Schrauben höchster Qualität in den Größen zwischen M2 bis M8. Der Firmenprospekt trägt den Titel: „Schraube für Schraube – Qualität die verbindet.“

 

Marlies Malmendier-Rüggeberg, seit 1969 Geschäftsführerin und leitende Gesellschafterin, öffnete ihre Firma für einen Workshop des „Ökologischen Projekts für inte­grierte Umwelt-Technik“ (Ökoprofit) der Energie-Effizienz-Region des Ennepe-Ruhr-Kreises. Sie begrüßte dabei Vertreter aus neun Betrieben des Kreises, der EN-Agentur, des heimischen Versorgers AVU und der Stadt Breckerfeld.

 

Maschinen kosten Millionen

In vier Gruppen führten Mitarbeiter der Geschäftsleitung die Besucher durch den Betrieb. Man folgte der Produktionskette vom Lager der vielen Drahtrollen vorbei an den bis zu einer Million Euro teuren automatischen Schraubenpressen, Stanzmaschinen und Fräsen bis zur Qualitätskontrolle und dem Bereich des Versandes. In vielen Bereichen steckten sich die Besucher Stöpsel in die Ohren.

Jörg Säger, Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung, erläuterte, warum sich die Schraubenfabrik am Projekt beteiligt: „Im Marktgeschehen können wir uns nur behaupten, wenn wir durch neue Investitionen in Maßnahmen zur Rationalisierung und Effizienzsteigerung Kostensenkungen erreichen. Ökoprofit kann unsere eigenen Anstrengungen dabei beratend unterstützen, und wir können unsere Erfahrungen an andere weiter geben.“

 

Regenwasser für die Waschanlage

In einer ersten Gesprächsrunde nach dem Firmenrundgang erläuterte Dirk Kalthaus, Geschäftsführer Technik und Qualität, Einzelheiten zu dem zuvor im Betrieb Gesehenen: „Durch Investitionen in neue Umwelt-Technik lassen sich Kosten auf Dauer senken.“

Er nennt Beispiele: Durch den Bau einer Zisterne wird seit einigen Jahren Regenwasser vom Firmendach für die große Waschanlage gewonnen. Die neue Kompressoren­anlage mit Abwärmenutzung zum Heizen von Betriebshalle, Verwaltungstrakt und Sozialräumen einschließlich der Duschen dort bringt eine Einsparung von zehn Prozent bei den Heizkosten. Der Austausch der Leuchtstoffröhren durch LED-Lampen hat 30 Prozent Kosteneinsparung beim Lichtstrom zur Folge.

 

Im anschließenden Workshop gab es für die Teilnehmer viele weitere Hinweise – oft auch im gegenseitigen Erfahrungsaustausch – z. B. über den Einsatz effizienter Technologien und andere betriebswirtschaftlich positive Effekte.

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